Neues Museum

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Einführung

Da das Alte Museum schon kurz nach seiner Eröffnung nicht mehr genug Platz bot, erhielt der Architekt Friedrich August Stüler (1800-1865) den Auftrag für den Bau des Neuen Museums. Es wurde 1859 eröffnet und gilt als herausragendes Dokument des Museumsbaus im 19. Jahrhundert. Stüler, der „Architekt des Königs“, sah das Neue Museum als sein Hauptwerk an.

Die Innenausstattung der drei Ausstellungsgeschosse übernahmen die wichtigsten Maler des Berliner Spätklassizismus.

Bombenangriffe beschädigten im Zweiten Weltkrieg das Museumsgebäude in starkem Maße, aber erst 1985 wurde der Wiederaufbau der Kriegsruine mit einer Notsicherung und der Grundsanierung begonnen.

1997 beauftragte man den britischen Architekten David Chipperfield mit der kompletten Wiederherstellung. Chipperfield rekonstruierte die verlorenen Raumfolgen und Volumen, ohne die historische Vorlage detailgetreu zu imitieren. Die Restaurierung der Fassade und der Innenräume berücksichtigte die geschichtlichen Spuren des Denkmals.

Das Neue Museum vereint heute die Sammlungen des Ägyptischen Museums und des Museums für Vor- und Frühgeschichte.

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